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Enterprise Search, Volltextsuche und KI im Unternehmen

Enterprise Search

Beste Enterprise-Search-Anbieter 2026: der Vergleich für den deutschsprachigen Raum

Welche Unternehmenssuche passt zu Ihrem Haus? Wir vergleichen die großen KI-Plattformen, die Spezialisten für Enterprise Search und die Desktop-Suchen für Einzelne – nach den Fragen, die im deutschsprachigen Raum zuerst gestellt werden: Wo liegen die Daten, wer darf was sehen, und wie kommen Dateiserver und lokale Ordner in den Index?

von Christoph @searchit · · 19 Min. Lesezeit

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Architekturmodell: Wolken-Pavillon, Archivgebäude und kleiner Arbeitswürfel, alle per Lichtfaden mit einem KI-Agenten verbundenKI-generiert

Die meisten Ranglisten zu „Enterprise Search 2026“ stammen aus den Vereinigten Staaten. Sie bewerten Konnektoren und KI-Antworten – Datenschutz, Betrieb im eigenen Haus und die Rechte der Quellsysteme kommen darin kaum vor. Genau danach fragen IT-Leitung, Datenschutzbeauftragte und Geschäftsführung im deutschsprachigen Raum aber zuerst. Dieser Vergleich ordnet den Markt nach diesen Fragen.

Ein Hinweis vorab: Wir sind Hersteller von searchit und stehen deshalb selbst in der Liste. Bewertet haben wir alle Anbieter nach denselben Kriterien und nur mit dem, was die Hersteller selbst veröffentlichen. Prüfen Sie jede Aussage an Ihrem eigenen Bestand – am besten in einer Vorführung mit Ihren Daten, bei uns wie bei jedem anderen.

Kurz gesagt: wer zu wem passt

  • Sie arbeiten vollständig in Microsoft 365 und Ihre Dateien liegen in SharePoint und OneDrive? Dann ist Microsoft 365 Copilot der naheliegende Startpunkt.
  • Sie brauchen eine Suche über Dateiserver, Postfächer, Fachanwendungen und Datenbanken, betrieben im eigenen Rechenzentrum oder auf Ihrer eigenen Cloud-Maschine? Dann gehören die Spezialisten auf die Liste: searchit, IntraFind, Mindbreeze, intergator und Sinequa.
  • Sie wollen KI-Agenten – den eigenen von searchit oder Claude, ChatGPT, Microsoft Copilot Studio und Co. –, die mit dem gesamten Wissen Ihres Hauses arbeiten, und auch die Dateien auf den Arbeitsplätzen einbeziehen, ohne dafür einen Server aufzusetzen? Dafür ist searchit gebaut.
  • Sie sind Freelancer oder Solo-Selbstständiger, führen ein Ein-Personen-Unternehmen oder suchen als Geschäftsführer in Ihren eigenen Dateien und Mails? Dann vergleichen Sie Desktop-Suchen wie Copernic, X1 und Lookeen mit der searchit Personal Edition.

Wonach wir bewertet haben

Acht Kriterien, in der Reihenfolge, in der sie in Ausschreibungen im deutschsprachigen Raum typischerweise auftauchen:

  1. Datenort und DSGVO: Läuft die Suche im eigenen Haus, auf einer eigenen Cloud-Maschine oder beim Hersteller – und wo liegt dann der Index?
  2. Betriebsform: on-prem im eigenen Rechenzentrum, Private Cloud (eigene Instanz auf eigener Cloud-Maschine), Public Cloud bzw. SaaS beim Hersteller – oder mehreres davon.
  3. Rechte: Sieht jeder Benutzer nur, was er auch im Quellsystem sehen darf?
  4. Dateiserver und lokale Dateien: Wie kommen Netzlaufwerke hinein, und wie die Ordner auf den Rechnern der Mitarbeiter? Braucht es dafür einen eigenen Server?
  5. Installation: Projekt der IT oder Einrichtung durch den Benutzer selbst?
  6. KI und Agenten: Antworten mit Quellenangabe, Anreicherung der Dokumente, ein eigener Agent, der Aufgaben erledigt, und die Anbindung fremder Agenten wie ChatGPT, Claude oder Copilot über das Model Context Protocol (MCP) – lesend oder auch schreibend, und mit wessen Rechten.
  7. Quellen: Welche Systeme sind angebunden?
  8. Preismodell: je Nutzer, nach Bestand, öffentlich oder auf Anfrage.

Die drei Gruppen im Markt

Der Markt ist 2026 nicht mehr eine Liste, sondern drei:

  • Die großen KI-Plattformen – Microsoft, Google, OpenAI und Anthropic. Sie bringen Suche als Teil ihres KI-Assistenten mit, angebunden an ihre eigene Cloud.
  • Die Spezialisten für Enterprise Search – Anbieter, deren Kern die Suche über den gesamten Bestand eines Unternehmens ist, viele davon aus Deutschland, Österreich und Frankreich.
  • Die Desktop-Suchen – Programme, die die Dateien und Mails eines einzelnen Rechners durchsuchbar machen.

Wer eine Lösung auswählt, vergleicht meist innerhalb einer Gruppe. Interessant wird es an den Rändern: Was die Plattformen nicht erreichen, ist das Feld der Spezialisten – und seit 2026 reicht searchit mit der Personal Edition auch in das Feld der Desktop-Suchen.

Gruppe 1: die großen KI-Plattformen

Microsoft 365 Copilot

Stärken: Copilot ist dort zu Hause, wo viele Unternehmen ohnehin arbeiten – in Outlook, Teams, SharePoint und OneDrive. Die Rechte aus Microsoft 365 gelten, und über Copilot-Konnektoren lassen sich weitere Quellen anbinden, auch Windows-Dateifreigaben mit den Rechten aus dem Active Directory.

Zu beachten: Damit Copilot Inhalte eines Dateiservers nutzen kann, installiert die IT einen Connector-Agenten auf einem dauerhaft laufenden Windows-Rechner oder Windows Server (empfohlen: 8 Kerne, 16 GB Arbeitsspeicher) und registriert ihn im Microsoft-Tenant. Die Inhalte werden in die Microsoft-Cloud indexiert; je Datei verarbeitet Copilot bis zu 4 MB Text, je Verbindung bis zu 20 Freigaben. Ordner auf den Rechnern einzelner Mitarbeiter kommen nur über die Synchronisierung nach OneDrive in das Firmenwissen. Die Copilot-App für Windows kann zwar einzelne Dateien auf dem eigenen PC finden und lesen – sie unterstützt aber keine Anmeldung mit dem Firmenkonto und bringt diese Dateien damit nicht in das gemeinsame Firmenwissen.

Preis: 26 Euro je Benutzer und Monat zuzüglich Umsatzsteuer bei Jahresbindung, zusätzlich zu einer Microsoft-365-Lizenz.

Google Gemini Enterprise

Stärken: Suche und Agenten über Cloud-Quellen, wahlweise indexiert oder live abgefragt, dazu ein Personengraph, der Personen, Inhalte und Zusammenarbeit verknüpft, und ein Werkzeug für eigene Abläufe.

Zu beachten: Im eigenen Rechenzentrum belegt Google die Anbindung von Confluence und Jira Data Center. Für Windows-Dateifreigaben, Exchange im eigenen Haus und SharePoint Server nennt Google keine Anbindung. Die Region ist wählbar, Google empfiehlt die globale.

ChatGPT Enterprise und Business

Stärken: „Company Knowledge“ beantwortet Fragen mit Quellenangabe aus verbundenen Cloud-Anwendungen wie SharePoint und OneDrive und übernimmt deren Rechte. Die neue Desktop-App kann einen Ordner auf dem Rechner öffnen und mit den Dateien darin arbeiten.

Zu beachten: Lokale Bestände im Firmennetz nennt OpenAI nicht als Quelle. Der Ordner in der Desktop-App wird live gelesen, solange die App läuft – ein dauerhafter Index über die Dateien eines Rechners ist nicht beschrieben, das Synchronisieren von Quellen hat OpenAI eingestellt.

Claude Team und Enterprise

Stärken: „Ask Your Org“ sucht live über Slack, Google und Microsoft 365, mit den Rechten der Quellen. Über eigene Konnektoren lassen sich weitere Systeme anbinden, lesend und schreibend, und die Desktop-App kann freigegebene lokale Ordner lesen.

Zu beachten: Claude baut keinen eigenen Index auf; die Suchqualität ist die der angebundenen Schnittstellen. Server in einem privaten Firmennetz oder hinter einer Firewall erreicht Claude laut Anthropic nicht. Lokale Ordner liest die Desktop-App nur, solange sie geöffnet ist.

Was das für Sie heißt

Alle vier sind starke Assistenten – und keine der vier ist ein Entweder-oder zu einer Enterprise Search. Was ihnen fehlt, ist meist der Zugang zum Bestand im eigenen Haus: Dateiserver, Postfächer im eigenen Rechenzentrum, Fachdatenbanken. Genau dafür lässt sich eine Enterprise Search als Quelle anschließen. searchit etwa stellt seinen Index samt Rechten über MCP für ChatGPT, Claude, Microsoft Copilot Studio und andere Assistenten bereit – Cloud-Assistenten brauchen dafür eine aus dem Internet erreichbare searchit-Adresse, Agenten am Arbeitsplatz wie Claude Code verbinden sich direkt –, und ein vorhandenes ChatGPT-Abonnement kann als Sprachmodell des searchit AI Agent dienen. Die Lizenz, die Sie schon haben, arbeitet dann für Ihren eigenen Bestand.

searchit (Iphos IT Solutions, Wien)

Betrieb:

  • on-prem im eigenen Rechenzentrum,
  • Private Cloud als eigene Instanz auf einer Cloud-Maschine des Kunden,
  • Public Cloud als persönlicher Zugang auf dem searchit-System (Personal Edition, siehe Gruppe 3).

Stärken:

  • Quellen: über 100 Anbindungen – Dateiserver, Postfächer, SharePoint, Teams, Datenbanken und Fachanwendungen.
  • Rechte: Jeder Benutzer sieht nur, was er auch im Quellsystem sehen darf, geprüft bei jeder Anfrage.
  • Suche: Stichwortsuche und semantische Suche in einer Abfrage, Texterkennung für Scans.
  • KI-Anreicherung: Beim Indizieren entstehen Zusammenfassungen, erkannte Personen und Firmen in einem Wissensgraphen und Signale wie Dringlichkeit oder personenbezogene Daten, nach denen Sie filtern können.
  • Nachvollziehbar: Jedes KI-erzeugte Feld trägt eine maschinenlesbare Herkunftsangabe – eine Grundlage für die Kennzeichnungspflicht des EU AI Act.
  • Freie Modellwahl: Die Sprachmodelle sind austauschbar, auch gegen Modelle im eigenen Haus.
  • Agenten: der eigene searchit AI Agent und fremde Agenten wie Claude, ChatGPT oder Microsoft Copilot Studio – mit den Rechten des Benutzers (mehr dazu im Abschnitt über Agenten weiter unten).

Neu seit Release 8.0 – lokale Dateien ohne Server: Mitarbeiter bringen die Ordner ihrer Arbeitsplätze selbst in den Index der Firmeninstanz – on-prem wie in der Private Cloud.

  • Einrichtung: Unter Windows führt ein grafisches Setup mit wenigen Klicks durch die Installation, unter Linux und macOS genügt ein Befehl, den searchit zum Kopieren anzeigt.
  • Kein Server, kein Crawler je Rechner: Die IT schaltet die Funktion einmal ein, einen Server oder Crawler je Rechner braucht es nicht; für Firmen lässt sich das Windows-Setup auch still über die Softwareverteilung ausrollen.
  • Rechte: Die Leserechte der übrigen Quellen gelten weiter, hochgeladene Dateien findet nur ihr Besitzer.

Zu beachten: Einen Listenpreis veröffentlichen wir nicht; abgerechnet wird nach Bestand statt je Arbeitsplatz, Software und Sprachmodell getrennt. Die semantische Suche wird je Installation eingeschaltet.

amber (vormals amberSearch)

Betrieb: SaaS in Rechenzentren der T-Cloud in Deutschland und der EU.

Stärken: Netzlaufwerke sind von Haus aus angebunden, eine Desktop-App öffnet Treffer direkt. Als einer der wenigen Anbieter veröffentlicht amber Preise und bietet eine Selbstregistrierung mit 30 Tagen Test an.

Zu beachten: Die Desktop-App ist eine Oberfläche für Treffer auf Netzlaufwerken, kein Indexer für lokale Ordner. Die Registrierung setzt eine Firmen-Mail voraus. Preis: Starter 12,99 Euro je Nutzer und Monat ohne KI-Suche, Business mit KI-Suche 17,99 Euro ab 50 Lizenzen.

IntraFind iFinder

Betrieb: on-premise, Cloud, hybrid, SaaS oder als Managed Service.

Stärken: Breite Betriebsauswahl, Konnektoren für Dateiserver, ein eigenes Paket für DSGVO-Auskunftsersuchen und eine kostenlose Testversion mit eigenen Daten. IntraFind ist 2026 im ersten Gartner Magic Quadrant für „Enterprise AI Search“ bewertet.

Zu beachten: Lokale Ordner auf Arbeitsplätzen und die Frage nach einem eigenen Connector-Server beschreibt IntraFind öffentlich nicht. Die Testversion setzt eine geschäftliche E-Mail voraus, Preise auf Anfrage.

Mindbreeze InSpire

Betrieb: SaaS, Appliance im eigenen Rechenzentrum oder hybrid.

Stärken: Von Analysten ausgezeichnet – laut Hersteller Leader in der Forrester Wave „Cognitive Search Platforms“ (Q4 2025) und im MarketScape „Knowledge Discovery“ des Marktforschers IDC (2025). Im Hybridbetrieb verarbeitet die Appliance die Daten vor Ort.

Zu beachten: Dateien kommen über den Konnektor für Netzfreigaben hinein; eine Aufnahme lokaler Ordner nennt Mindbreeze nicht. Abgerechnet wird nach Bestand, die kleinste Stufe beginnt bei 83.000 Euro im Jahr (laut Hersteller für kleine Organisationen).

intergator

Betrieb: on-premise, Private Cloud oder kontrollierte Cloud-Umgebungen.

Stärken: Konnektoren und Crawler für Dateiserver und Fachanwendungen, ein Demo-Center mit Beispieldaten.

Zu beachten: Die Einführung ist ein Projekt, abhängig von Edition und Betriebsmodell. Eine Aufnahme lokaler Ordner nennt intergator nicht, Preise auf Anfrage.

Sinequa (ChapsVision)

Betrieb: on-premise, eigener Cloud-Tenant oder vollständig verwaltetes SaaS.

Stärken: Plattform für große Konzerne mit Konnektoren für Dateisysteme und viele Fachanwendungen; im Gartner Market Guide 2025 als repräsentativer Anbieter für „Enterprise AI Search“ geführt.

Zu beachten: Einstieg über eine Vorführung, kein öffentlicher Preis.

Zum Vergleich: die internationalen Namen

  • Glean steht in vielen amerikanischen Ranglisten ganz oben. Betrieben wird es nur als SaaS – von Glean gehostet oder von Glean verwaltet in der Cloud des Kunden. Einen fertigen Konnektor für Dateiserver gibt es nicht; Dateiablagen bindet man über eine eigene Entwicklung auf der Programmierschnittstelle an. Preis auf Anfrage.
  • Elastic ist laut Hersteller Leader im ersten Gartner Magic Quadrant für „Enterprise AI Search“ (Oktober 2026). Es ist ein Baukasten für eigene Suchanwendungen, in der Elastic Cloud oder selbst betrieben; Netzlaufwerke bindet ein selbst betriebener Connector-Dienst an. Ohne Entwickler kommt man kaum aus. Preis nach Ressourcen, in der Cloud ab 99 Dollar im Monat.
  • Coveo läuft als SaaS. Für Dateifreigaben braucht es ein Crawling Module auf einem eigenen Windows Server, als Zusatz zur Enterprise-Lizenz.

Gruppe 3: Desktop-Suche – und warum searchit jetzt mitspielt

Desktop-Suchen machen die Dateien und Mails eines Rechners durchsuchbar. Lange war das ein eigenes Feld, getrennt von der Enterprise Search. Mit der searchit Personal Edition gibt es seit Release 8.0 einen persönlichen Zugang für alle, die keine eigene Firmeninstallation brauchen: Freelancer, Solo-Selbstständige und Ein-Personen-Unternehmen (in Österreich kurz EPU), Geschäftsführer und ausgewählte Mitarbeiter.

searchit Personal Edition

So funktioniert es: Sie registrieren sich mit Ihrer E-Mail-Adresse, installieren den Click-Service – unter Windows mit einem grafischen Setup, unter Linux und macOS mit einem Befehl ohne Administratorrechte – und wählen die Ordner aus, die durchsuchbar werden sollen. Ein Assistent im Cockpit führt Schritt für Schritt durch die Einrichtung.

Stärken:

  • Volltext- und semantische Suche mit Filtern und Vorschau über die eigenen Ordner, auf Windows, Linux und macOS.
  • Mails dazu: Postfächer über das Standardprotokoll IMAP (Internet Message Access Protocol), etwa bei GMX, web.de, T-Online oder Gmail, die searchit am Server abruft, auch wenn Ihr Rechner ausgeschaltet ist; außerdem Outlook classic, Thunderbird, Apple Mail sowie Mail-Archivdateien von Outlook und anderen Programmen vom eigenen Rechner. Anhänge werden mit durchsucht.
  • Neue, geänderte und gelöschte Dateien werden erkannt, übertragen wird nur, was sich geändert hat. Passwort-Safes, Schlüssel und Zugangsdaten-Dateien bleiben ab Werk außen vor.
  • Ihr eigener KI-Assistent – etwa Claude oder ChatGPT – greift über MCP auf Ihre Dokumente zu.
  • Jeder Benutzer findet nur seine eigenen Dokumente.

Zu beachten: Anders als bei einer klassischen Desktop-Suche liegt der Index nicht auf Ihrem PC, sondern auf dem searchit-System, betrieben in Österreich. Das ist die Kehrseite eines Vorteils: Sie suchen von jedem Gerät aus, und Ihre Postfächer werden auch abgerufen, wenn der Rechner aus ist. Wer möchte, dass nichts den eigenen Rechner verlässt, ist mit einer lokalen Desktop-Suche besser bedient. Das Testpaket umfasst 1.000 Objekte auf bis zu zwei Geräten.

Indexiert Dateien und Mails auf dem PC, Windows 10 und 11. Für einen gemeinsamen Index gibt es eine eigene Server-Variante. Einzelplatz ab 25,99 Euro im Jahr, 30 Tage Test.

Desktop-Programm mit Index auf dem PC, nur Windows. Ein lokaler MCP-Connector bindet Claude an (Windows 11). 79 Dollar im Jahr, 14 Tage Test.

Lookeen

Desktop-Suche für Windows, auch für Outlook. Ein gemeinsamer Index ist in der Premium-Variante möglich, dort ohne Rechteprüfung, oder über einen eigenen Server. 9 bis 25 Euro je Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, 14 Tage Test.

dtSearch

Suchprogramm für große Dateimengen, Windows. Ein gemeinsamer Index liegt auf einem Netzlaufwerk. Einzelplatz 249 Dollar einmalig für bis zu zwei PCs, 30 Tage Test.

Die Übersicht in einer Tabelle

AnbieterBetriebDateiserverOrdner auf ArbeitsplätzenFür EinzelnePreis
Microsoft 365 CopilotMicrosoft-CloudConnector-Agent auf eigenem Windows-Rechner oder Serverüber OneDrive-SynchronisierungVerbraucher-Pläne ohne Firmenwissen26 € je Nutzer/Monat + Microsoft 365
Google Gemini EnterpriseGoogle Cloudnicht genanntnicht genannt–je Nutzer
ChatGPT Enterprise/BusinessOpenAI-Cloudnicht genanntlive in der Desktop-App, kein IndexPlus-Aboje Nutzer
Claude Team/EnterpriseAnthropic-Cloudnicht im Firmennetz erreichbarlive in der Desktop-App, kein IndexPro-Aboje Nutzer + Verbrauch
searchiton-prem, Private Cloud, Public Cloud (Personal Edition)Konnektor mit Rechten der QuelleSetup am Arbeitsplatz, ohne ServerPersonal Editionnach Bestand, auf Anfrage
amberSaaS, T-Cloud DE/EUvon Haus ausnicht vorgesehenab 1 Nutzer, Firmen-Mailab 12,99 € je Nutzer/Monat
IntraFind iFinderon-premise, Cloud, hybrid, SaaSKonnektornicht genanntTestversion, Firmen-Mailauf Anfrage
Mindbreeze InSpireSaaS, Appliance, hybridKonnektor für Netzfreigabennicht genannt–nach Bestand, ab 83.000 €/Jahr
intergatoron-premise, Private CloudKonnektor, je Projektnicht genannt–auf Anfrage
Sinequaon-premise, Cloud-Tenant, SaaSKonnektornicht genannt–auf Anfrage
GleanSaaSeigene Entwicklungnicht genannt–auf Anfrage
Copernic, X1, Lookeen, dtSearchauf dem PC (Windows)Server-Variante bzw. Index auf Netzlaufwerk (dtSearch)Index auf dem PCjaab 25,99 €/Jahr

„Nicht genannt“ heißt: Der Hersteller beschreibt es in seinen öffentlichen Unterlagen nicht. Das ist kein Beweis, dass es nicht geht – fragen Sie im Zweifel nach.

KI-Agenten brauchen ein Gedächtnis – wer es liefert

Ein Sprachmodell kann formulieren und schlussfolgern, aber es weiß nichts über Ihr Unternehmen. Damit ein KI-Agent brauchbare Arbeit abliefert, braucht er ein Gedächtnis. In Vergleichen werden dabei drei Arten durcheinandergeworfen:

Gedächtnis über …Was darin stehtWer es mitbringt
Sie als PersonVorlieben und Arbeitsweise aus früheren GesprächenCopilot, ChatGPT, Claude und Gemini; bei searchit nur knapp
den BestandDateiserver, Postfächer, Fachanwendungen – mit den Rechten der Quellsystemedie Enterprise-Search-Spezialisten; Copilot holt Dateifreigaben dafür in die Microsoft-Cloud
das Teamwas alle gemeinsam wissen sollenbei searchit der Bestand selbst, ohne zweiten Speicher

Für die Arbeit im Unternehmen zählen vor allem die zweite und die dritte Zeile. Dort unterscheiden sich die Anbieter deutlich:

  • Die KI-Plattformen bringen eigene Agenten mit, die im Rechenzentrum des Herstellers laufen. Welche Werkzeuge ein Agent nutzen darf, stellt man bei Copilot, Gemini und ChatGPT – ebenso bei Glean – am Agenten ein.
  • Die Spezialisten öffnen ihren Index für fremde Agenten über MCP. Sinequa, Coveo und Mindbreeze beschreiben diesen Zugang als rein lesend; Glean und Elastic erlauben auch schreibende Aktionen.

Bei searchit ist der Bestand selbst das Gedächtnis

  • Gedächtnis über den Bestand: Dateiserver, Postfächer und Fachanwendungen sind indexiert, angereichert und in Personen, Firmen, Orte und Beträge zerlegt. Ein Agent befragt diesen Wissensgraphen direkt – löst Namen auf, findet Nachbarn und Verbindungswege zwischen zwei Personen oder Firmen. Die Rechteprüfung liegt im Graphen selbst.
  • Geteiltes Wissen ohne zweiten Speicher: Was das Team gemeinsam wissen soll, steht schon in den Quellsystemen. searchit legt es nicht neu an und braucht kein zweites Rechtemodell – es gelten die Rechte der Quellen.
  • Der eigene Agent, der anpackt: Der searchit AI Agent läuft am Arbeitsplatz (Windows, Linux, macOS) oder zentral auf einem Windows-Terminal-Server, immer unter der Anmeldung seines Benutzers. Wo er läuft, entscheiden Sie, nicht der Hersteller. Er ordnet Mails im Postfach, trägt Termine ein und erledigt Aufträge nach Zeitplan; wiederkehrende Abläufe lassen sich ihm einmal als Fertigkeit hinterlegen. Am Arbeitsplatz bedient er außerdem Web-Anwendungen im Browser mit der Sitzung seines Benutzers. Bevor er eine Mail verschickt, fragt er nach und zeigt, was hinausgeht.
  • Fremde Agenten mit denselben Rechten: ChatGPT, Claude und Microsoft Copilot Studio greifen über MCP auf den Index zu – lesend und schreibend, etwa zum Verschlagworten, Mailen oder Termine Anlegen. Cloud-Assistenten brauchen dafür eine aus dem Internet erreichbare searchit-Adresse. Seit Release 8.0 erkennt das Cockpit die Agenten auf dem Arbeitsplatz – Claude Code, OpenCode, Codex CLI, Cursor, VS Code und Gemini CLI – und zeigt, wie man sie mit searchit verbindet.
  • Freigabe am Benutzer, nicht am Agenten: Welche Agenten ein Mitarbeiter verwenden darf und was sie tun dürfen, hängt an seinen Rollen. Fehlt die Rolle für eine Aktion, lehnt der Server sie ab – egal, welcher Agent fragt.

Zu beachten: Was sich der searchit AI Agent über seinen Benutzer merkt, fasst rund eine halbe Textseite und wirkt ab der nächsten Sitzung – beim Gedächtnis über die Person sind Copilot, ChatGPT, Claude und Gemini weiter. Mails ordnen, Termine und Kontakte pflegen funktioniert mit Exchange im eigenen Haus, nicht mit Microsoft 365. Der zentrale Betrieb setzt einen Windows-Terminal-Server voraus.

Der Unterschied, auf den es 2026 ankommt: lokale Dateien

Ein großer Teil des Wissens eines Unternehmens liegt nicht auf dem Dateiserver, sondern auf den Rechnern der Mitarbeiter: Angebotsentwürfe, Exporte, Mail-Archive, Ablagen von Außendienst und Geschäftsführung. Bei fast allen Anbietern bleibt dieser Teil außen vor – oder er kommt nur über einen Umweg hinein: einen Connector-Server, eine Synchronisierung in die Cloud des Herstellers, eine eigene Entwicklung.

searchit geht den direkten Weg: Der Mitarbeiter installiert den Click-Service selbst, wählt seine Ordner, und die Dateien landen im Index seiner searchit-Instanz – im eigenen Rechenzentrum, auf der eigenen Cloud-Maschine oder in der Personal Edition. Ein abgezogener USB-Stick oder ein getrenntes Netzlaufwerk löscht nichts aus dem Index, eine unterbrochene Übertragung setzt an der Abbruchstelle fort. Am Treffer steht, von welchem Gerät und aus welchem Ordner er kommt, und ein Klick öffnet die Datei auf dem eigenen Rechner.

Prüfen Sie es an Ihrem Bestand: In einer Vorführung zeigen wir Ihnen die Einrichtung vom Download bis zum ersten Treffer.

Häufige Fragen

Enterprise Search ist eine Suche über den gesamten Bestand eines Unternehmens – Dateiserver, Postfächer, SharePoint, Teams, Datenbanken und Fachanwendungen – mit einem einzigen Suchfeld. Anders als eine Website-Suche berücksichtigt sie die Rechte jedes Benutzers. Mehr dazu: Was ist AI Enterprise Search?

Die Spanne ist groß: von 12,99 Euro je Nutzer und Monat bei amber (ohne KI-Suche) über 26 Euro je Nutzer und Monat für Microsoft 365 Copilot bis zu 83.000 Euro im Jahr als kleinste Stufe bei Mindbreeze. Viele Anbieter nennen Preise nur auf Anfrage. Achten Sie darauf, ob je Nutzer oder nach Bestand abgerechnet wird – bei vielen Benutzern und überschaubarem Bestand ist das ein großer Unterschied.

Gibt es Enterprise Search on-premise?

Ja. searchit, IntraFind, Mindbreeze (als Appliance), intergator, Sinequa und Elastic lassen sich im eigenen Rechenzentrum betreiben. Microsoft, Google, OpenAI, Anthropic, amber und Coveo betreiben ihre Suche in ihrer Cloud, Glean als SaaS.

Ist eine Enterprise Search DSGVO-konform?

Das hängt weniger am Produkt als an Betrieb und Vertrag: Wo liegt der Index, wer verarbeitet die Daten, gibt es einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, und in welcher Region laufen die Sprachmodelle? Wer den Index im eigenen Haus betreibt, beantwortet die erste Frage am einfachsten. Hilfreich sind Funktionen für Auskunftsersuchen nach Artikel 15 – searchit und IntraFind bringen sie mit.

Wie kommen lokale Dateien in die Unternehmenssuche?

Bei den meisten Anbietern nur über einen Dateiserver, der mit einem Konnektor angebunden wird, bei Microsoft 365 Copilot über einen Connector-Agenten auf einem eigenen Windows-Rechner oder über die Synchronisierung nach OneDrive. searchit nimmt die Ordner der Arbeitsplätze direkt auf: Der Benutzer installiert den Click-Service selbst und wählt seine Ordner.

Was ist der Unterschied zu Copilot oder ChatGPT?

Copilot und ChatGPT sind KI-Assistenten, die Suche mitbringen – stark in ihrer eigenen Cloud. Den Bestand im eigenen Haus erreichen sie nur über einen Connector-Server und die Cloud des Herstellers oder gar nicht. Eine Enterprise Search erschließt genau diesen Bestand und lässt sich als Quelle an die Assistenten anschließen. Mit searchit arbeitet Ihr KI-Assistent dann mit den Rechten des angemeldeten Benutzers in Ihrem gesamten Bestand.

Welche Enterprise Search eignet sich als Gedächtnis für KI-Agenten?

Eine, die den Bestand im eigenen Haus erschließt, die Rechte der Quellsysteme bei jeder Anfrage prüft und fremde Agenten über MCP anbindet – im besten Fall nicht nur lesend. searchit bindet ChatGPT, Claude, Microsoft Copilot Studio und Agenten am Arbeitsplatz wie Claude Code oder Cursor an, lesend und schreibend, und bringt mit dem searchit AI Agent einen eigenen Agenten mit, der unter der Anmeldung seines Benutzers arbeitet. Welche Agenten am Arbeitsplatz erlaubt sind und welche Aktionen ein Agent ausführen darf, legt der Administrator über Rollen fest.

Wie lange dauert die Einführung?

Bei Plattformen mit Appliance oder Kubernetes ist es ein Projekt über Wochen. Die searchit Personal Edition ist nach der Registrierung und der Installation des Click-Service einsatzbereit; in einer Firmeninstallation richtet die IT die zentralen Quellen ein, die Mitarbeiter fügen ihre Ordner selbst hinzu.

Gibt es Enterprise Search für Einzelpersonen?

Bei den Spezialisten bisher kaum: amber, IntraFind und Coveo setzen eine Firmen-Mail voraus. Die searchit Personal Edition richtet sich ausdrücklich an Freelancer, Solo-Selbstständige, Ein-Personen-Unternehmen und Geschäftsführer; daneben gibt es Desktop-Suchen wie Copernic, X1, Lookeen und dtSearch für Windows.

Fazit

Die beste Enterprise Search ist die, die zu Ihrem Bestand und Ihrer Betriebsform passt. Wer vollständig in Microsoft 365 arbeitet, beginnt bei Copilot. Wer den Bestand im eigenen Haus erschließen will, mit den Rechten der Quellsysteme und im eigenen Rechenzentrum, vergleicht die Spezialisten. Wer KI-Agenten – eigene oder fremde – mit dem gesamten Wissen des Hauses arbeiten lassen will, mit den Rechten jedes Benutzers, achtet auf MCP und darauf, woran die Freigaben hängen. Und wer die Ordner der Arbeitsplätze einbeziehen will, ohne einen Server aufzusetzen – in der Firma oder als Einzelner –, findet das heute bei searchit.

Machen Sie den Test an Ihren eigenen Daten: Vorführung buchen oder mehr über searchit Enterprise Search erfahren. Für Einzelne geht es direkt zur searchit Personal Edition.

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